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Rekrut-K
19:33

Müde, einsam, online

Als die Autorin Jean M. Twenge in den Nachrichten hörte, dass sich das Smartphone einer 13-Jährigen entzündet und durch ihr Laken gebrannt hatte, fragte sie sich: Warum lag das Gerät neben dem Mädchen im Bett? Eine andere 13-Jährige erzählte ihr, dass sie die meiste Zeit des Sommers allein in ihrem Zimmer gewesen sei. „Ich habe mehr Zeit mit meinem Telefon als mit wirklichen Leuten verbracht“, sagte der Teenie.

Das Smartphone sei für eine ganze Generation der Lebensmittelpunkt, schreibt Jean M. Twenge in ihrem Buch „iGen“, das The Atlantic in Auszügen veröffentlicht hat. Zwischen 1995 und 2012 geborene US-amerikanische Kinder und Jugendliche verbrächten weniger Zeit mit Freunden, hätten keine Eile, den Führerschein zu machen und seien nicht sehr daran interessiert, zu daten. Das mache deren Leben einerseits sicherer, aber andererseits auch unglücklich und einsam, schreibt die Autorin.

Doch war es nicht schon immer so, dass die Gewohnheiten der nachwachsenden Generationen von den Älteren misstrauisch beäugt wurden? Nur dass früher anstelle des Smartphones das Radio, Comics oder Computerspiele zur Diskussion standen? Und kann man die Entwicklungen allein dem Smartphone zuschreiben? Kritische Stimmen bestreiten das. Über ihr Buch „iGen“ und diese Fragen sprechen wir mit der Autorin Jean M. Twenge.

(x)

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